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Durch Kaiserlichen Erlass wurde Mariabrunn am 27.2.1784 zur selbständigen Pfarre erhoben. In den ersten Jahren stellte das nach wie vor bestehende Mariabrunner Konvent der Augustiner Barfüßer die Pfarrer. 1828 stellte die Diözesanleitung den ersten weltlichen Pfarrprovisor, Anton Mallina (bis 1830), an. Erst der 4. Weltpriester, Dominik Beinl (1836-39) wurde wieder als Pfarrer in Mariabrunn installiert. Pfarrer- und Mesnerwohnung verblieben aber weiterhin in einem kirchennahen Trakt des ehemaligen Klosters. Als dieses 1869 zur Gänze an die k.k. Forstakademie verkauft werden sollte, kam es zu Streitigkeiten mit dem damaligen Pfarrer, Carl Füller (1856-69), der im Zuge dessen sein Amt zurücklegte. Neben zahlreichen praktischen Gründen, die er und die Mitunterzeichner (Bürgermeister, 2 Gemeinderäte und 2 Kirchenväter) in einem Gesuch an das fürsterzbischöfliche Konsistorium anführte, wie Nähe zur Kirche, nicht über die „kothige Strasse“ gehen und den Kirchenschatz nicht nach jedem Gottesdienst „über die Gasse“ zur Verwahrung tragen zu müssen, war auch der, dass das vorgesehene Haus ständiger Gefahr durch Wienflusshochwasser ausgesetzt wäre und sich die Gemeinde „für immerwährende Zeiten verwahrt“ einen Beitrag zur anschließenden Sanierung beizutragen. „Nach der Ansicht der gesammten Kirchenvorsteher ist dieses zum Kaufe beantragte Haus um den Preis von 19.000 fl. (Gulden) viel zu theuer, denn manche Localitäten in demselben sind sehr klein, es hat keinen ordentlichen Keller… der auf die Gasse hinausgehende Theil dieses Hauses ist großem Lärmen und viel Staub, wegen der vorbeigehenden Fahrstrasse und des gegenüberliegenden Wirtshauses und der sich an demselben aufstellenden Wagen ausgesetzt. Die Adaptirung dieses Hauses zu einem Pfarrhofe ist noch dazu mit großen Kosten, nämlich 9000 fl. jetzt schon veranschlagt…“ Demgegenüber würde das gesamte ehemalige Klostergebäude vom Religionsfonds um 60.000 Gulden an das Ackerbauministerium verkauft werden.

Anfang 1871 legte auch der neue Pfarrer, Joseph Herz (1870-82), Protest gegen die Pfarrhofverlegung ein. Trotzdem schloss Finanzrat Hoffmann von der Prokuratur am 16. März mit dem Kaufmann Anton Twaruschek den Kauf des Kleinhauses Mariabrunn Nr. 5, in seinem Besitz seit 4.7.1854, ab. Die Kellergewölbe lassen darauf schließen, dass zumindest ein Teil des Hauses auf das 18. Jahrhundert zurückgeht. Zum neuen Pfarrhaus gehört die Grundparzelle 49 (Obstgarten) mit einem Flächenmaß von „410 Quadratklafter und ein ebenso großer von der Gutsinhabung Hadersdorf erworbener Grundtheil“.

Der Umbau begann im Juli 1871 und ging laut Pfarrchronik äußerst langsam voran. Um den Fortgang überwachen zu können, bezog der Bauleiter, Ober-Ing. Fiedler mit seiner Familie einen Trakt des Hauses. Laut Kaufvertrag sollte „die Geistlichkeit im alten Pfarrgebäude noch bis Ende 1871 bleiben dürfen. Da die neuen Gebäude aber noch nicht bewohnbar waren, war man so gnädig, noch eine Galgenfrist von 3 Monaten zu gestatten… Der fatalste Umstand war, dass die Geschäftsleute aus Wien hergeschickt nur Alles halb vollendeten, und ich Mühe hatte unsere Handwerker zu bewegen, dass sie das Fehlende supplierten. Das Locale war unendlich feucht und die Zimmer des rechten Flügels so feucht, dass das Wasser von den Wänden triefte. Hier gab es kein anderes Mittel, als ein Individuum zu bestellen, das täglich die Fenster öffnete und fortwährend heizte…“, so Pfarrer Herz in der Chronik. Zur Belohnung für die treuen Dienste als Hausbesorger ließ er Herrn Grillenberger unentgeltlich im Haus wohnen und stellte ihn später auch als Mesner an. Er selbst bezog das nicht ganz fertige Pfarrhaus am 15.4.1872.

Bereits nach 5 Jahren musste der Verputz teilweise, die Außenfarbe komplett erneuert und die Fenster und Türen außen verkittet und gestrichen werden. Die Mesnerwohnung bekam eine neue Eingangstür und die Dachrinnen waren auszubessern. Ein Fünftel der Kosten - 13 Gulden, 55½ Kreuzer - musste der Pfarrer aus eigenem Sack bestreiten, für den Rest kam, der Religionsfonds auf.

1880 trat ein, was Pfarrer Füller befürchtet hatte: Am 13. August überschwemmte der Wienfluss die Wohnungen im Parterre, flutete aber im Verlauf eines halben Tages wieder in die Au zurück.

1883 rückten wieder die Bauleute an, da die Pfarrerwohnung und der Dachvorbau (Attika) in schlechtem Zustand und einige Dippelbäume vermodert waren. Offensichtlich ist jahrelang Wasser eingedrungen. Der Hütteldorfer Baumeister Matthäus Bohdal (Erbauer von Volksschule, Post- und Apothekenhaus…) übernahm die Arbeiten. Möglicherweise geht auch die Fassadengestaltung auf ihn zurück, wie ein Vergleich mit anderen Bohdal-Bauten vermuten lässt. Die endgültigen Kosten betrugen 980 Gulden, statt der veranschlagten 1436fl, und wurden zwischen Pfarre, Religionsfonds, Pfarrer Joseph Janisch (1882-94) und Gemeinde geteilt. Der Pfarrer ließ auf eigene Kosten alle Zimmer, die Küche und das Vorhaus neu ausmalen.

1884 wurde „zum Abschluße der aus dem Vorhaus hinabführenden Stiegen eine starke Latter- oder Gitterthür angeschafft, damit der obere Theil des Pfarrhauses abgeschloßen werden kann.“ Im Mai stieg das Wienflußhochwasser bis in den Pfarrgarten. „Vom oberen Theile des Gartens bis zur Ausgangsthür wurde das Ufer beschädigt, indem ein großer Theil in bedeutende Tiefe weggetragen wurde… Mit Bewilligung des fürsterzbischöflichen Consistoriums wurden Uferschutzherstellunen vorgenommen und die Auslagen aus dem Kirchenvermögen bestritten. Doch schon im März und April 1886 sowie im April 1888 haben neuerlich Hochwasser das Ufer teilweise bis zur Forstakademie beschädigt.

1890 wurde die Rückseite des Pfarrhauses ausgebessert und frisch gemalt, 1891 auch die Straßenfront.

1895 wurde um 25 Gulden bei der Mesnerwohnung eine neue Lärchenholzstiege angefertigt. Der neue Pfarrer, Heinrich Kail (1895-1901), schreibt im Zusammenhang mit der Wienflussregulierung , dass „die Bauleitung … sich freiwillig angeboten hat, den Pfarrgarten in das Niveau der Straße aufzuschütten, wie dies beim Akademie-Garten und bei der Villa Jäger geschehen ist. Es war ein unverbesserlicher Fehler meines Vorgängers, dass er sich unbegreiflicherweise dagegen gewehrt hat. Der Pfarrgarten ist dadurch in eine Versenkung geraten, demselben ist Luft und Licht entzogen…“

1896 versiegte am 30. Mai der erst im November des Vorjahres errichtete Pfarrhausbrunnen als erster im Ort durch die Vertiefung der Wienflusssohle bis auf 4 Meter. Innerhalb von 3 Tagen gab kein Brunnen an der Hauptstraße mehr Wasser. Da sich die Bevölkerung nun aus dem tiefer gebohrten Marienbrunnen versorgte, versiegte auch dieser innerhalb von 12 Tagen.

1899 War der ganze Zaun am Kirchenplatz bis zum Pfarrhof morsch und musste erneuert werden. An der linken Seitenwand befand sich damals ein Holzbalkon mit aufgesetztem „Salettl“, das ebenso wie die Balkonstiege ausgebessert wurde und ein neues Dach bekam. Die Kosten für den Zimmermann beliefen sich auf 153 Gulden. Eindringendes Regenwasser hatte vor allem an der Rückseite des Hauses den Verputz beschädigt, so dass teilweise bis an die Ziegel abgeschlagen, neu verputzt und gefärbelt wurde.

1902 „Das Pfarrgebäude befand sich in einem ziemlich desolaten Zustand“, so schreibt der neue Pfarrer Friedrich Tobler (1902-21) in die Pfarrchronik, „sodaß ich mich entschließen musste, eine gründliche Renovierung vornehmen zu lassen. Alle Fenster und Thüren mußten gestrichen werden, denn viele derselben, besonders auf der Gartenseite hatten kaum eine Spur von Farbe mehr an sich. Zuerst wurde die Wasserleitung gemacht (Küche, Waschküche, Aborte u Garten, in den 2 Hydranten kamen). Ein großer Übelstand waren die offenen Aborte im Haus, welche das Haus mit unerträglichem Geruche erfüllten; an deren Stelle ließ ich oben zwei Panamaklosets und unten zwei englische Aborte anfertigen. Die Dachrinnen waren auf drei Seiten so schadhaft, daß das Regenwasser mit Kohlenstaub gemischt über die Mauern herabkam. Von dem letzten Zimmer in der Richtung gegen Wien führte eine lebensgefährliche Stiege in den Garten hinab; an deren Stelle wurde eine Veranda hergestellt, welche nach Süden durch eine Glaswand abgeschlossen ist. Das ganze Haus wurde innen und außen frisch geputzt…, innerhalb des Einganges wurde eine Glastüre gemacht… und das Vorzimmer bei der Küche durch eine Holzwand geteilt, wodurch ein prächtiger Schlafraum für das Dienstmädchen gewonnen wurde.

1907 war die „Bretterverschallung unter den Schieferplatten am Dachboden so desolat, dass der Kohlenstaub in großer Menge hereinfiel, und keine Wäsche mehr aufgehängt werden konnte“. 800 Kronen wurden eingesetzt, um das Dach zu isolieren und wieder mit Schiefer neu zu decken.

1910 war ein neuer Außenanstrich von Wänden, Fenstern und Türen notwendig. Die Senkgrube im Garten  wurde neu eingewölbt und mit einer Eisenplatte statt der Holzbretter verschlossen. Im Folgejahr lesen wir in der Chronik „Im Schlafzimmer des Pfarrers waren schon seit vielen Jahren feuchte Wände, so dass man an Wäsche, Schuhen etc. die Spuren der Feuchtigkeit wahrnehmen konnte. Diesem Umstand muss ich wohl auch die Verschlimmerung meines rheumatischen Leidens zuschreiben. Ich ließ nun eine Trockenlegung vornehmen… in dem das nasse Mauerwerk ungefähr 30 bis 35cm tief bis zur Höhe v. 1 Meter abgeschlagen wurde, dann eine Isolierschichte eingelegt, das Mauerwerk wieder aufgebaut und ein 10cm breiter Luftkanal gelassen wurde, der 3 Öffnungen auf die Gasse hat; durch das Durchstreifen der Luft soll die Mauer trocken erhalten bleiben, diese Herstellung kostete etwas über 300 Kronen.“ 1914 wurde auf die selbe Weise das Speisezimmer trockengelegt, wo bereits der Verputz herunterfiel.

Im Sommer 1924 war eine gründliche Außenrenovierung notwendig, die Baumeister Bohdal übertragen bekam. Er kam der Pfarre sehr entgegen, indem er auch die Gartenseitige Fassade ausbesserte und strich, was die „Erhebungskommission“ nicht genehmigt hatte. Die teilweise vermoderten Holzschindeln an der rechten Seitenwand ersetzte er durch neue Eternitplatten. „Außerdem wurde die wirklich halsbrecherische Holzstiege zur Mesnerwohnung, von der schon einige Stufen fehlten, durch eine Betonstiege ersetzt.“ Am Dachboden fand Pfarrer Joseph Pinkas (1922-42) die Zinkbuchstaben „Pfarrhaus“, die er schwarz streichen und im Giebel über dem Eingang anbringen ließ. Der Pfarrhof bekam einen grauen Anstrich „vermengt mit viel Öl“.

1942 Bei der Instandsetzung unter dem neuen Pfarrer Johann Obermaisser (1942-62) wurde: „Das el. Licht teils neu eingeleitet teils unter Verputz gelegt, alle Räume ausgemalt, im Empfangszimmer (neben der Kanzlei) sowie im neuen Seelsorgszimmer (neben der Kaplanei, bisher Paramentenkammer) Kachelöfen gesetzt.“ Ebenfalls in der Kriegszeit, im Sommer 1944 wurde über Anregung und auf Kosten des Staates der Dachboden gereinigt und das Holz imprägniert, um es schwerer brennbar zu machen. Am 5.4.1945 musste innerhalb einer halben Stunde der Pfarrhof geräumt werden, da geplant war, die Versuchsanstalt als Festung zu verteidigen und daher die Umgebung der Kirche unter starkem Beschuss liegen werde. Der Pfarrhof wurde versperrt und die Priester zogen zu Familien. Im Pfarrhof wurde mittels Nachschlüssel zunächst das Rote Kreuz und bereits am 6.4. das Militär einquartiert. Der rasche Vorstoß der Roten Armee am Samstag, 8.4. hat den ursprünglichen Verteidigungsplan verhindert. „Wohl haben Kirche, Pfarrhaus u. Versuchsanstalt mehrere Treffer erhalten… im Pfarrhaus wurde das Dach mehrfach getroffen, ein Kamin umgelegt, der Gartenschupfen u. viele Bäume schwer beschädigt, doch ist das … Pfarrhaus ohne größere Schädigung davongekommen.“ 32 Maurer- und 28 Helferstunden (á 1,10 bzw. 0,75 RM), 110 Mauerziegel, sowie ein Betrag von 105,20 Reichsmark waren notwendig, um die Rauchfangköpfe wieder instand zu setzen, wie eine Rechnung von Stadtbaumeister Karl Geiger aus Hadersdorf vom 9. Juli 1945 verrät. Die Beschädigungen an den Dachbalken sind bis jetzt sichtbar.

Ende der 50er Jahre lebten im Pfarrhof Dechant Obermaisser mit seinen beiden Schwestern, die ihm den Haushalt führten, Kaplan Henk Landman und der Mesner Adolf Jungbauer. Es gab die Pfarrkanzlei und ein Büro für den Kirchenbeitragsbeamten.

1962: „Alle Pfarrherrn von Mariabrunn haben eifrig auf die Gnadenkirche geschaut, nicht aber auf den Pfarrhof, der seit vielen Jahrzehnten nicht gründlich renoviert wurde…“ beklagt der neue Pfarrer Paul Scherliess (1962-71) und begann zusammen mit dem Erzbischöflichen Bauamt mit der Pfarrhausrenovierung: „Der Pfarrer braucht Studier- und Schlafzimmer. Ein Bad gehört ins Haus. Dazu ein Speiseraum und ein Gästezimmer. Der Salon wird unterteilt, damit außer der Pfarrkanzlei ein Sprechraum des Pfarrers für Konvertiten und Brautlehre vorhanden ist. So hat das Pfarrhaus 10 Räume. Das Heizproblem wird durch Gas-Zentralheizung gelöst.“ Beauftragt wurden Baumeister Karl Geiger, Installateur Franz Jany, Glaserer H. Peyerl, Anstreichermeister Friedrich Jakubek und für die Fußböden H. Novomesky aus Hadersdorf; Tischlerei Karl Melnitzky, 1150; Franz Schromm aus Wien 6 für die Heizung und Fritz Krakauer aus dem 2. Bezirk für die elektrischen Anlagen. In 8 Räumen wurden Parkettböden von Slavonia, Wien 11, verlegt. Am 19. Dezember konnte der Pfarrhof bezogen werden. Im Folgejahr wurde noch die Pfarrkanzlei neu eingerichtet: 2 Schreibtische, ein Maschinentisch, 2 Rollschränke, 1 Sitzungstisch und 13 Sessel wurden um öS 14.000,-- von der Firma Bene gekauft. Erst kürzlich bekamen wir Büromöbel geschenkt und konnten die fast 45 Jahre alte Einrichtung ersetzen.

1972 stand mit dem Einzug von Pfarrer Dr. Franz Weninger (1972-2003) die nächste Renovierung ins Haus. Da ausser dem Pfarrer und dem Mesner im Untergeschoß, niemand mehr im Haus wohnen werde, plante man aus Kanzlei, Sprech- und Sitzungszimmer einen einziger Raum als Pfarrheim zu machen. Durch eine eingebaute Faltwand war eine Unterteilung möglich. Die Kanzlei kam ins ehem. Speisezimmer, die Decke in der Pfarrerwohnung musste erneuert werden, dort brach man auch ein Fenster heraus etc. Die Arbeiten wurden von den Hadersdorfer Firmen Hohla (Elektro), Geiger und Jakubek durchgeführt. Die Kosten betrugen öS 144.000,-- und wurden zur Gänze von der Erzdiözese übernommen. Die 100 Sessel für Pfarrheim und Wochentagskapelle trug die Pfarre. Im September konnte der Pfarrer einziehen.

1981 wurde die fein gegliederte Fassade freigelegt und wieder zweifärbig gestaltet. Auch die terrakottafarbigen Verzierungen kamen zum Vorschein. Ein Anbau an der Westseite beherbergt seit 1984 unten ein Gästezimmer und oben Küche und Badezimmer für den Pfarrer. Vor dem Mesnerwechsel musste dessen Dienstwohnung ausgemalt werden und bekam neue Fußböden. Die Gas- und Wasserleitungen im Parterre waren ebenfalls zu erneuern.

1986 war der Hinterausgang des Pfarrhofes sehr sanierungsbedürftig und bekam eine neue massive Türe und 2 Fenster. Der Gehweg davor wurde mit Platten versehen. „Im Laufe der Jahre hat sich auf den Eternitplatten des Pfarrhofdaches viel Moos angesammelt. Dieses speichert das Regenwasser, das dann langsam in den Dachstuhl drang. Es wurde daher mit der jährlichen Säuberung der Dachrinnen von Laub auch das Dach gereinigt,“ so lesen wir in den Pfarrnachrichten.

1987 wurde ein teils morscher Dippelbaum und ein mangelhaftes Fenster im Zubau saniert. Im Folgejahr schnitt man im Pfarrheim die Außenmauern durch und isolierte sie mit Glasfiberisolierplatten. Der Fußboden wurde teilweise erneuert, versiegelt, der Raum ausgemalt und die Fenster neu gestrichen. Der Elektriker überholte im Heizraum die Installationen.

1989 war der Kanal beim Pfarrhof zu erneuern, das Gesimse oberhalb des Pfarrhofeinganges (Attika) bekam eine Blechabdeckung und die Fenster waren neu zu streichen bzw. wurden gartenseitig neue Verbundglasfenster montiert. Den morschen Holzzaun in der Pfarrgasse ersetzt ein Drahtzaun. Die bisher letzten Sanierungsschritte waren: 1990 Ausmalen und montieren einer gut erhaltenen Einrichtung und des Gläserspülers in der Küche - 1991 Fußbodenreparatur nach Heizungsschaden im Pfarrheim - 1992 Verputzen der östlichen Seitenmauer; PC-tauglichmachen der Kanzlei (Möbelumbau und elektr. Leitungen), sowie Ausmalen von Kanzlei und Vorraum.

2005 folgte in Eigenregie eine gründliche Renovierung der Mesnerwohnung und 2006 wurde im Zusammenwirken von Moderator Dr. Marek Stasiowski und Erzbischöflichem Bauamt mit der dringend notwendigen Pfarrhofsanierung begonnen. Den Anfang machte im Oktober die gründliche Sanierung des Pfarrhofdaches.

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Römisch-katholische Pfarre Mariabrunn (Maria Heimsuchung)


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